Klempner in Zeiten von Corona

Wir leben in turbulenten Zeiten und auch uns als Klempner bzw. Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik hält die COVID-19-Thematik fest im Griff. Wie die allermeisten, sehen auch wir Klempner uns mit diversen Hürden, Einschränkungen und Hindernissen nicht nur im privaten, sondern auch im beruflichen Umfeld konfrontiert. In einer Branche wie der unseren, die sich nicht zuletzt durch den engen Austausch mit unseren Kundinnen und Kunden auszeichnet, stellen ins besondere die Kontaktbeschränkungen und damit verbunden die Vorsichtsmaßnahmen, die getroffen werden müssen, um uns aber vor allem Sie vor einer möglichen Infektion zu schützen, eine besondere Herausforderung dar. Die Einschränkungen in Bezug auf das soziale und gesellschaftliche Miteinander wirken sich somit natürlich auch auf den Beruf des Klempners aus. Daher wollen wir diesen Artikel dazu nutzen, den etwaigen Sorgen und Ängsten unserer Kundinnen und Kunden Rechnung zu tragen, und einen kleinen Einblick in den neuen Alltag des Klempners geben. Im Folgenden möchten wir Ihnen einen Überblick über die Maßnahmen geben, die wir getroffen haben, um Sie zu schützen.

Wie bereits gesagt, lebt der Beruf des Klempners vom Kontakt mit den Kundinnen und Kunden, schließlich erfolgen die meisten unserer Tätigkeiten in den Wohnungen oder Häusern unserer Klienten. Der daraus resultierende Eintritt in die Privatsphäre ist seit je her Teil des Klempnerberufes und uns ist bewusst, dass es dazu eines gehörigen Vertrauensvorschusses ihrerseits bedarf, und diesem wollen wir verantwortungsvoll entsprechen. Dies bedeutet ganz grundsätzlich, insbesondere allerdings in dieser schwierigen Zeit, dass wir die Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden sehr ernst nehmen. Dazu gehört natürlich auch Ihre Gesundheit. Daher tragen unserer Mitarbeiter bei allen „Hausbesuchen“ selbstverständlich einen Mund-Nase-Schutz, der in erster Linie dazu dient, Sie vor einer Übertragung des Virus über die Atemluft zu schützen. Weiter und entgegen dem Gebot der Höflichkeit, zumindest so wie wir es bis vor kurzer Zeit noch gewohnt waren, verzichten wir darauf, Sie mit dem einst üblichen und so vertrauten Handschlag zu begrüßen. Das mag zunächst etwas seltsam anmuten, doch ist dies ein notwendiges Übel, das dem Wohlergehen aller dienen soll.

Die Pandemie hat uns alle mehr oder weniger eiskalt erwischt, und gerade der Mittelstand kann davon ein Liedchen singen. Der Wegfall von Aufträgen, Probleme bei den Zulieferern, ausgefallene oder verschobene Messen und vieles mehr haben für ordentlich Unruhe gesorgt. Als Klempner bzw. Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik hatten wir allerdings Glück im Unglück so könnte man sagen. Die Einstufung als sogenannte systemrelevante Branche ermöglicht es uns SHK-Betrieben, auch während der Krise für unsere Kundinnen und Kunden da zu sein. Rohrbrüche, Leckagen und derlei Probleme nehmen nun einmal keine Rücksicht auf die Pandemie und um Abhilfe zu schaffen braucht es uns Klempner nun mal. Doch soll dies nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, dass auch wir als Teil des Mittelstandes die Auswirkungen der Maßnahmen auf die eine oder andere Weise zu spüren bekamen.

Doch wollen wir hier nicht nur über die Probleme und Nachteile, die diese Pandemie mit sich bringt, sprechen. Gerade für Sie als Kundinnen und Kunden können sich aus der Krisensituation auch einige Vorteile ergeben. Der Vorteil, den wir hier hervorheben möchten, ergibt sich aus der Senkung – als Reaktion auf die pandemiebedingten Ausfälle – der Mehrwertsteuer.

Seit dem 1. Juli diesen Jahres gilt bundesweit eine niedrigere Mehrwertsteuer. Dies äußert sich nicht bloß in niedrigeren Preisen im Supermarkt. Gerade bei größeren, d. h. kostenintensiveren Anschaffungen kann die Senkung von 19 auf 16 Prozent zu nicht unerheblichen Einsparungen führen. Daher bietet es sich gerade jetzt mehr denn je an, sich ernsthaft Gedanken um Sanierung oder Modernisierung von Badezimmern, Heizungsanlagen usw. zu machen. Denn neben den üblichen Zuschüssen (wir haben darauf hingewiesen), bietet die Senkung der Mehrwertsteuer jetzt eine günstige Gelegenheit für alle, die ohnehin über Sanierung bzw. Modernisierung nachgedacht haben. Derzeit kann man wirklich bares Geld sparen und kostengünstiger wird es wohl nicht mehr werden – die Senkung der Mehrwertsteuer gilt nur für sechs Monate. Daher empfehlen wir Ihnen, Ihren Klempner des Vertrauens zu konsultieren und Ihre Optionen zu erörtern, denn Sanierungen bzw. Teilleistungen müssen noch im Jahr 2020 abgewickelt werden, damit Sie auch wirklich von der Mehrwertsteuersenkung profitieren können.