Regenerative Energien

Regenerative Energien 

Der Ruf nach erneuerbaren Energien wird immer lauter und viele Eigentümer fragen sich, wie sie ihren Teil zur Energiewende beitragen können.

Energieträger wie Öl und Gas sind natürliche Ressourcen, die, wenn auch nicht morgen, sicher irgendwann erschöpft sein werden. Und selbst wenn, dank modernster Technik, die Emissionswerte und damit die Verschmutzung der Umwelt stark reduziert werden konnten, so ist auf Grund der Endlichkeit dieser Ressourcen immerzu mit Preiserhöhungen zu rechnen, die die Suche nach Alternativlösungen immer attraktiver machen.

Solarthermie

Glücklicherweise gibt es eine natürliche Ressource, die schier unerschöpflich und damit zukunftsfähig ist und bleibt: die Sonne.

Solarthermie, also die Erzeugung von Wärme durch die Nutzung der Sonnenenergie, ist eine sich immer größer werdender Beliebtheit erfreuende Alternative zu klassischen Heizsystemen, sei es basierend auf Öl oder auf Gas als Energieträger. Mittels sogenannter Kollektoren werden, einfach ausgedrückt, die Sonnenstrahlen eingefangen und in Energie, die zur Erzeugung von Heizwärme oder zur Wassererwärmung genutzt werden kann.

 

Die Umwandlung der Sonnenenergie in Wärme erfolgt dabei über eine Trägerflüssigkeit, welche durch die Sonnenstrahlen erwärmt wird, um anschließend in einen Solarspeicher gepumpt zu werden. Die erkaltete Trägerflüssigkeit gelangt dann zurück zu den Kollektoren, sodass der Kreislauf von vorne beginnen kann.

Entgegen alle Vorurteile gegenüber Solarthermie und damit verbunden Solarkollektoren funktionieren diese natürlich auch bei „schlechterem“ Wetter. Denn wider Erwarten reicht die Sonneneinstrahlung auch dann aus, wenn es einmal bewölkt, diesig, nebelig ist, Sommer wie Winter. Gerade hier von Vorteil sind Röhrenkollektoren.

So können mittels Solarthermie das ganze Jahr über ein Großteil Ihres Wärmebedarfs gedeckt und entsprechend Kosten – auch bei der Heizungswärme – eingespart werden. Auf Grundlage unserer Expertise und Erfahrung können wir Sie auch bei dem Thema Solarthermie kompetent beraten.

Geothermie

Gratis Wärme direkt unter unseren Füßen.

Geothermie als Energiequelle zur Erzeugung von Wärme mag eine weniger prominente Variante im Vergleich zu anderen erneuerbaren Energien wie Solar- oder Windenergie zu sein doch bietet sie einige attraktive Vorteile.

Jeder der schon einmal einen Geysir oder Vulkan aus nächster Nähe gesehen hat, mag erahnen wie hoch die Temperaturen im Innern der Erde sind. Dabei gilt, je tiefer man in das Erdinnere vordringt, desto höher werden auch die Temperaturen. Doch auch in geringer Tiefe, schon bei 1 – 2 Metern lassen sich bereits Temperaturen von ca. 10 Grad im Winter messen. Zugegeben, das klingt erst einmal unspektakulär, doch bereits diese vergleichsweise geringe Temperatur ist es wert genutzt zu werden. Um diese in den oberen Erdschichten gespeicherte Wärme zu nutzen, bedarf es sogenannter Wärmepumpen.

 

Mittels Erdwärmesonden oder Kollektoren, die in die Erde gebohrt bzw. in ihr verlegt werden, wird die natürliche Erdwärme mehr oder weniger eingesammelt. Dabei nimmt eine sich in den Sonden oder Kollektoren befindende Wärmeträgerflüssigkeit die Erdwärme auf – Sonden erreichen eine Tiefe von bis zu 400 Metern und damit eine Wärme von etwa 25 Grad Celsius – und transportiert diese an die Oberfläche zur Wärmepumpe. Diese nimmt die Wärme über ein Kältemittel auf und verdampft sie. Der dabei entstehende Dampf wird von einem nachgeschalteten elektrischen Kompressor durch Erhöhung des Drucks verdichtet und erwärmt. In einem Speicher wird die so entstandene Wärme gesammelt und in das Heizsystem eingespeist.

Die Energieerzeugung mittels Wärmepumpen kann Ihre Energiekosten dauerhaft um die Hälfte senken. Bei Fragen rund um die Installationskosten und Voraussetzungen für eine Erdwärmeheizung sprechen Sie uns gerne an.

Biomassenheizung

Der Brennstoff aus der Natur

Der Begriff Biomasse bezeichnet zunächst einmal alle tierischen und pflanzlichen Erzeugnisse, organische Stoffe nicht fossiler Art also, die als Energieträger bzw. zur Gewinnung von Heizenergie genutzt werden können. Dadurch zählt die Biomasse gewiss zu den wohl ältesten Energiequellen überhaupt. Von diesen natürlichen Brennstoffen spielt Holz als Energieträger die wahrscheinlich größte Rolle in puncto Wärmeerzeugung. Holz, ein vor unserer eigenen Haustür nachwachsender Rohstoff, ist so gut wie kohlendioxidneutral, da nur so viel CO2 entsteht, wie im Wachstumsverlauf des Holzes der Atmosphäre entnommen wurde. Durch eine nachhaltige Forstwirtschaft würde Holz somit zu einer schier unerschöpflichen Energiequelle werden und darüber hinaus die heimische Wirtschaft fördern können.

 

Durch das Verbrennen von Holz in Form von Pellets, Hackschnitzeln, Briketts oder als Scheitholz wird Energie gewonnen. Die dazu verwendeten Holzheizungen sind dabei sowohl ökologisch als auch ökonomisch äußerst sinnvoll, sprich sie haben wie alle natürlichen Brennstoffe eine neutrale CO2-Bilanz. Die Verwendung von Biomasse als Energieträger kann auf verschiedene Arten erfolgen. Klassische Kaminöfen, moderne Holzpelletöfen bzw. -anlagen oder Scheitholzvergaserkessel sind dabei die am weitesten verbreiteten Formen und bieten den gleichen Komfort wie Sie ihn von einer klassischen Öl- oder Gasheizung gewohnt sind.

Für weitere Informationen zu den Unterschieden, Vor- und Nachteilen der jeweiligen Heizungsarten stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.