Wandheizungen

Wandheizungen

Ob Hypokaustensysteme oder wasserführende Rohrsysteme, Wandheizungen sind dank verschiedener Funktionsweisen äußerst vielfältig.

Wandheizungen gehören zur Ausstattung einer Jeden Wohnung und eines jeden Hauses. Jeder kennt sie, denn diese Heizungsart ist in Deutschland Standard. Falsch gedacht! Mit Wandheizungen sind natürlich nicht die klassischen Heizkörper, meistens in schlichtem Weiß gehalten, gemeint, Wandheizungen sind zum Beispiel Hypokaustensysteme oder Sockelheizleisten und bieten viele verschiedene Funktionsweisen. Nehmen wir einmal beispielhaft das Hypokaustensystem. Hypokaustenheizungen wurden, wer hätte es gedacht, bereits von den alten Römern benutzt und verbaut. Von den alten Griechen entwickelt, war das Hypokaustum (wörtl. gr. von unten (hypo) beheizt (kaustum)) ein unter dem Fußboden liegendes Heizsystem, das mit heißen Rauchgasen befüllt, Fußboden und Wände erhitzen konnte. Die heiße Luft bzw., der Rauch wurde dazu in Hohlräume unter dem Fußboden und durch die Wände geleitet bis er über einen Schornstein nach draußen gelangte. Der Vorläufer unserer Fußbodenheizung quasi und eben der Wandheizung.

Dem gegenüber ein wenig simpler konstruiert ist die Variante wasserführende Rohrsysteme. Bei dieser Art der Wandheizung werden Heizungsrohre an der Wand befestigt, die dann mit Putz überzogen bzw. mit einer Verkleidung in Trockenbauweise überdeckt werden. Die Rohre werden dabei in Schlangenlinien bzw. wie Schneckenhäuser, also spiralförmig, verlegt und geben, dank des sie durchströmenden heißen Wassers, gleichmäßig Wärme ab.

Egal welches der hiergenannten Wandheizsysteme für Sie in Frage kommt, für alle besteht derselbe Vorteil. Durch die Abgabe mäßiger Wärme über eine große Fläche, sorgen Wandheizungen für ein Höchstmaß an Behaglichkeit, insbesondere dann, wenn sie an der kältesten, also der Außenwand, angebracht werden.