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Mo­bi­le Kli­ma­an­la­ge vs. Split-Klima­anlage: Wir ver­glei­chen Vor- und Nachteile

Die Tem­pe­ra­tu­ren stei­gen, die Näch­te wer­den drü­ckend und in der Woh­nung wird es zu­neh­mend un­er­träg­lich. Viele grei­fen in der Not zu einer mo­bi­len Klima­anlage aus dem Bau­markt oder zu ein­fa­chen Ven­ti­la­to­ren, doch brin­gen diese Ge­rä­te wirk­lich die er­sehn­te Ab­küh­lung? Wir von Oliver Nogly ver­glei­chen für Sie mo­bi­le Mo­no­block Klima­geräte mit fest ein­ge­bau­ten Split-Klima­anlagen. Ler­nen Sie die Vor- und Nach­teile bei­der Op­ti­o­nen ken­nen und fin­den Sie her­aus, was die beste und ef­fi­zi­en­tes­te Lö­sung für Ihr Zu­hau­se in Wuppertal ist.

Junge Frau mit gerötetem Gesicht fächert sich in heller Wohnung mit einem Fächer Luft zu.

Das Pro­blem mit mo­bi­len Kli­ma­ge­rä­ten (Monoblöcken)

Eine mo­bi­le Klimaanlage ist ein Gerät, das Sie fle­xi­bel in Ihrer Woh­nung auf­stel­len kön­nen. Wie der Name schon sagt, be­steht eine Mono­block-Klima­anlage aus nur einem Gerät. Die­ses zieht die warme Raum­luft an, kühlt sie mit­hil­fe des Käl­te­mit­tel­kreis­laufs her­un­ter und gibt die kühle Luft an­schlie­ßend wie­der ab.

Weißer Abluftschlauch einer mobilen Klimaanlage, der durch ein geöffnetes Fenster nach außen geführt wird.

Mo­bi­le Kli­ma­an­la­gen mit und ohne Abluftschlauch

Dar­aus er­gibt sich das Kernproblem: Mono­block-Klima­anlagen ar­bei­ten mit einem Abluft­schlauch, über den die beim Kühl­pro­zess ent­ste­hen­de Wärme nach außen ab­ge­führt wird. Die­ser Schlauch wird meist aus dem Fens­ter ge­hängt, damit die Wärme den Raum ver­las­sen kann.

Durch den ent­ste­hen­den Spalt strömt jedoch warme Auß­enluft wie­der her­ein. Grund dafür ist ein Un­ter­druck im Raum: Die Ab­luft wird kon­ti­nu­ier­lich nach drau­ßen ge­pumpt. Da­durch strömt au­to­ma­tisch wie­der Luft von außen nach. Das Fens­ter muss daher rund um den Schlauch sorg­fäl­tig mit pas­sen­den Dich­tun­gen ab­ge­dich­tet werden.

Ge­schieht das nicht, sinkt die Kühl­leistung des Ge­räts er­heb­lich, und der Raum wird nie rich­tig kalt. Doch auch durch Schlit­ze unter der Tür, Risse um Mau­er­werk oder ähn­li­ches wird die warme Luft von außen an­ge­saugt. Da­durch ent­steht Zugluft.

Bes­ser sind daher Mono­block-Klima­geräte mit zwei Schläu­chen, da hier ge­nau­so viel Luft nach außen wie nach innen trans­por­tiert wird. Trotz­dem bleibt die un­schö­ne Lö­sung des dau­er­haft ge­öff­ne­ten Fens­ters bestehen.

Eine „echte" mo­bi­le Kli­ma­an­la­ge ohne Abluft­schlauch exis­tiert üb­ri­gens nicht: Die warme Luft muss phy­si­ka­lisch ir­gend­wo­hin ab­ge­lei­tet wer­den, sie kann sich nicht ein­fach auf­lö­sen. Al­ter­na­ti­ve Sys­te­me ar­bei­ten statt­des­sen häu­fig mit einem Was­ser­spei­cher und Ver­duns­tungs­käl­te. Der Kühl­ef­fekt ist hier je­doch meist kaum spür­bar, und der Raum kann sich durch die Ver­duns­tung zu­sätz­lich schwül anfühlen.

Die Ver­brau­cher­zen­tra­le warnt in die­sem Zu­sam­men­hang auch vor Fake-Klimaanlagen und be­rich­tet über An­ge­bo­te mit Ver­spre­chen, die phy­si­ka­lisch kaum um­setz­bar sind: „Fake-Klimaanlagen im Sommer: Wie erkenne ich unseriöse Angebote?"

Auch in­ter­es­sant: In einem ak­tu­el­len Bei­trag zu mo­bi­len Kli­ma­an­la­gen er­klärt Stif­tung Wa­ren­test, warum sie seit 2021 keine neuen Tests von Monoblock-Klimageräten mehr durch­füh­ren: Die ge­tes­te­ten Ge­rä­te kamen „vor allem wegen ihrer ver­gleichs­wei­se ge­rin­gen Kühl­leis­tung im Ver­hält­nis zum Strom­ver­brauch nicht über die Note 3,8 hin­aus“. Fest in­stal­lier­te Kli­ma­ge­rä­te schätzt Stif­tung Wa­ren­test ba­sie­rend auf ihren Be­rech­nun­gen da­ge­gen als bis zu sie­ben­mal ef­fi­zi­en­ter ein als Monoblock-Geräte. Quelle: Stiftung Warentest – Mobile Klimaanlagen im Test

Vor­tei­le einer mo­bi­len Klimaanlage

Ein mo­bi­les Kli­ma­ge­rät bringt aber na­tür­lich auch einige Vorteile mit sich:

  • Va­ri­a­bel beim Auf­stellen: Eine mo­bi­le Kli­ma­an­la­ge kön­nen Sie über­all auf- und auch spon­tan um­stel­len. Vor­aus­set­zung ist, dass ein Fens­ter oder eine Tür für den Ab­luft­schlauch in der Nähe ist. Be­den­ken Sie hier­bei, dass das Fens­ter für eine ef­fi­zi­en­te Küh­lung pas­send ab­ge­dich­tet wer­den muss.
  • Güns­ti­ge­re An­schaf­fung: Mo­bi­le Kli­ma­ge­rä­te sind häu­fig güns­ti­ger in der An­schaf­fung, weil hier nur für das Gerät Kos­ten anfallen.
  • Schnel­le Ab­hilfe: Durch die plug-and-play-Lösung kön­nen Sie sehr schnell mit dem Kühl­vor­gang starten.

Nach­tei­le einer mo­bi­len Klimaanlage

Im Ver­gleich zur fest ver­bau­ten Va­ri­an­te hat eine mo­bi­le Kli­ma­an­la­ge aber auch einige Nachteile:

  • Hö­he­rer Strom­verbrauch: Da ein Monoblock-Gerät zum Teil teil­wei­se gegen sich selbst ar­bei­tet (vor allem Va­ri­an­ten mit nur einem Schlauch), be­nö­tigt es mehr En­er­gie und ver­braucht da­durch mehr Strom.
  • Ge­rin­ge­re Kühl­leistung: Durch den Wär­me­ver­lust am Ab­luft­schlauch und die ein­strö­men­de warme Au­ßen­luft er­reicht ein Mo­no­block­ge­rät sel­ten die Kühl­leis­tung, die für grö­ße­re oder stark be­sonn­te Räume nötig wäre.
  • Hö­he­re Laut­stär­ke im Betrieb: Weil sich der kom­plet­te Kom­pres­sor im Wohn­raum be­fin­det, ist ein mo­bi­les Kli­ma­ge­rät be­son­ders bei vol­ler Leis­tung deut­lich hörbar.
  • Keine Nut­zung bei Abwesenheit: Da für den Ab­luft­schlauch stets ein Fens­ter­spalt of­fen­blei­ben muss, ent­steht eine po­ten­zi­el­le Einbruchsgefahr.
  • Län­ge­re Ab­kühlzeit: Mo­bi­le Ge­rä­te be­nö­ti­gen auf­grund ihrer ge­rin­ge­ren Leis­tung und des Wär­me­ver­lusts am Schlauch oft deut­lich län­ger, um einen Raum spür­bar her­un­ter­zu­küh­len, als fest in­stal­lier­te Sys­te­me. Das wird ver­stärkt durch das Pro­blem, dass sie ge­ge­be­nen­falls nicht lau­fen kön­nen, wenn Sie nicht Zu­hau­se sind.
  • Ri­si­ko der Wär­me­ab­ga­be durch den Schlauch: Ist der Ab­luft­schlauch nicht aus­rei­chend ge­dämmt, kann er sich selbst stark er­hit­zen und die ent­wei­chen­de Wärme teil­wei­se wie­der an den Raum ab­ge­ben. Der ge­wünsch­te Kühl­ef­fekt wird da­durch spür­bar gemindert.
  • Täg­li­che War­tung not­wendig: Der Kon­dens­was­ser­tank muss, je nach Luft­feuch­tig­keit und Gerät, meist täg­lich ge­leert wer­den. Da sich darin schnell Bak­te­ri­en bil­den kön­nen, sind zudem re­gel­mä­ßi­ge Rei­ni­gun­gen von Tank und Schlauch er­for­der­lich, um ge­sund­heit­li­che Ri­si­ken zu vermeiden.

Die Lö­sung: Wie funk­ti­o­niert eine Split-​Klimaanlage?

Im Ge­gen­satz zur Monoblock-Bauweise be­steht eine Split-Klima­anlage aus zwei Kom­po­nen­ten: dem Innen- und dem Au­ßen­ge­rät. Ver­bun­den sind beide durch schma­le Käl­te­mit­tel­lei­tun­gen, die durch eine klei­ne Kern­boh­rung in der Au­ßen­wand ge­führt wer­den. Der Kom­pres­sor be­fin­det sich drau­ßen an der Fas­sa­de, auf dem Bal­kon oder dem Dach. Somit stört der lau­tes­te und wär­me­er­zeu­gen­de Teil der An­la­ge nicht mehr im Wohnraum.

Im In­nen­raum bleibt da­durch le­dig­lich ein kom­pak­tes Gerät, das die ge­kühl­te Luft leise und gleich­mä­ßig ver­teilt. Ein Fens­ter­spalt, ein Was­ser­tank oder ein sicht­ba­rer Schlauch ent­fal­len kom­plett. Die An­la­ge ar­bei­tet un­auf­fäl­lig im Hin­ter­grund, wäh­rend Sie sich ein­fach nur über ein an­ge­nehm tem­pe­rier­tes Zu­hau­se in Wuppertal freuen.

Helles Wohnzimmer mit großen Fenstern, Frau sitzt entspannt auf dem Sofa und liest.

Vor­tei­le einer Split-​Klimaanlage

Eine Split-​Klimaanlage bringt gleich meh­re­re handfeste Vorteile mit sich:

  • Hohe Ef­fi­zi­enz und schnel­le Kühlung: Da der Käl­te­mit­tel­kreis­lauf di­rekt zwi­schen Innen- und Au­ßen­ge­rät zir­ku­liert und keine En­er­gie durch einen Ab­luft­schlauch ver­lo­ren geht, kühlt eine Split-Klimaanlage Räume spür­bar schnel­ler und mit deut­lich ge­rin­ge­rem Strom­ver­brauch. Mo­der­ne Ge­rä­te er­rei­chen zudem oft die En­er­gie­ef­fi­zi­enz­klas­se A++ oder A+++ und ar­bei­ten da­durch auch im Dau­er­be­trieb sparsam.
  • Lei­ser Betrieb: Da der Kom­pres­sor drau­ßen sitzt, liegt die Ge­räusch­ku­lis­se vie­ler In­nen­ge­rä­te im Schlaf­mo­dus bei nur etwa 20 dB. Das ist ver­gleich­bar mit einem lei­sen Blät­ter­rau­schen. Da­durch sind Split-Klimaanlagen ideal fürs Schlafzimmer.
  • Platz­spa­rend und unauffällig: Ob ele­gan­te Wand­ge­rä­te, de­zen­te Tru­hen­ge­rä­te oder un­sicht­ba­re De­cken­kas­set­ten – mo­der­ne Split-Systeme fügen sich har­mo­nisch in jede Wohn­raum­ge­stal­tung ein, ohne wert­vol­le Stell­flä­che zu beanspruchen.
  • Zu­sätz­li­che Luft­reinigung: Viele mo­der­ne In­nen­ge­rä­te sind mit Fil­ter­sys­te­men aus­ge­stat­tet, die zu­ver­läs­sig Pol­len, Staub und teil­wei­se sogar Fein­staub aus der Raum­luft fil­tern. Das ist ein spür­ba­rer Vor­teil ge­ra­de für All­er­gi­ke­rin­nen und Allergiker.
  • Kom­for­ta­ble Steuerung: Über Fern­be­die­nung, Wand­pa­nel oder eine App lässt sich die ge­wünsch­te Tem­pe­ra­tur be­quem ein­stel­len. Viele Mo­del­le bie­ten zu­sätz­lich Timer-Funktionen oder eine Smart-Home-Anbindung, so­dass die Woh­nung schon vor Ihrer An­kunft an­ge­nehm tem­pe­riert ist.
  • Ganz­tä­gig an­ge­neh­mes Raumklima: Da Split-Klimaanlagen leise und dau­er­haft be­trie­ben wer­den kön­nen, sor­gen sie rund um die Uhr für eine kon­stant an­ge­neh­me Tem­pe­ra­tur, ganz ohne die Lärm- oder Si­cher­heits­ein­schrän­kun­gen mo­bi­ler Geräte.
  • Wert­stei­ge­rung der Immobilie: Eine fest in­stal­lier­te Kli­ma­an­la­ge gilt als at­trak­ti­ves Aus­stat­tungs­merk­mal und kann den Wiederverkaufs- oder Ver­mie­tungs­wert Ihrer Im­mo­bi­lie in Wuppertal nach­hal­tig steigern.
  • Lange Lebensdauer: Fest in­stal­lier­te Split-Systeme sind auf einen dau­er­haf­ten Be­trieb aus­ge­legt. Hoch­wer­ti­ge An­la­gen hal­ten bei fach­ge­rech­ter In­stal­la­ti­on und re­gel­mä­ßi­ger War­tung in der Regel 15 bis 20 Jahre. Eine In­ves­ti­ti­on, die sich über viele Som­mer hin­weg auszahlt.
  • Staat­li­che För­de­rung möglich: Da mo­der­ne Split-Klimaanlagen häu­fig auch als Wär­me­pum­pe ge­nutzt wer­den kön­nen, sind sie unter be­stimm­ten Vor­aus­set­zun­gen förderfähig. Die wichtigsten Informationen zu staatlichen Förderungen für Heizungen auf einen Blick.

Nach­tei­le einer Split-​Klimaanlage

Vor dem Ein­bau einer Split-​Klimaanlage soll­ten Sie trotz­dem ein paar Punk­te bedenken:

  • Kern­boh­rung notwendig: Für die In­stal­la­ti­on eines Split-Geräts wird die Au­ßen­wand in der Regel nur mit einem klei­nen Loch von etwa 6 bis 7 cm Durch­mes­ser durch­bohrt. Mie­te­rin­nen und Mie­ter müs­sen für den Ein­bau den­noch vorab die Ge­neh­mi­gung ihrer Ver­mie­te­rin oder ihres Ver­mie­ters einholen.
  • Ggf. mit War­te­zeit verbunden: Da die Kli­ma­an­la­ge erst ein­ge­baut wer­den muss, kann es na­tür­lich pas­sie­ren, dass Sie etwas auf den Ein­bau war­ten müs­sen. Die guten Neu­ig­kei­ten: der Ein­bau selbst dau­ert bei Mono-​Split-​Klimaanlagen in der Regel nicht lange. Ein Be­ra­tungs­ge­spräch vorab hilft, den Ab­lauf und mög­li­che Ter­mi­ne früh­zei­tig zu klären. Jetzt Termin vereinbaren.
  • Teu­rer in der Anschaffung: Da neben den Kos­ten für das Gerät auch Ar­beits­lohn da­zu­kommt, ist eine fest ver­bau­te Split-Klimaanlage in der Regel teu­rer als ein mo­bi­les Gerät. Die vie­len Vor­tei­le ma­chen die Split-Klimaanlage den­noch zu einer sehr ren­ta­blen Entscheidung.

Was kos­tet eine Split-​Klimaanlage?

Die In­ves­ti­ti­on in eine Split-Klimaanlage hängt stark von der ge­wünsch­ten Leis­tung, dem Ge­rä­te­typ und dem bau­li­chen Auf­wand ab. Für eine Mono-Split-Lösung in­klu­si­ve fach­ge­rech­ter Mon­ta­ge soll­ten Sie mit einem nied­ri­gen bis mitt­le­ren vier­stel­li­gen Be­trag rech­nen, bei grö­ße­ren Multi-Split-Lösungen ent­spre­chend mehr. An­ge­sichts der Er­spar­nis beim Strom­ver­brauch im Ver­gleich zu mo­bi­len Ge­rä­ten sowie der zu­sätz­li­chen Heiz­funk­ti­on vie­ler Mo­del­le rech­net sich die An­schaf­fung je­doch häu­fig be­reits nach we­ni­gen Jah­ren. Gerne er­stel­len wir Ihnen ein in­di­vi­du­el­les, un­ver­bind­li­ches An­ge­bot, das genau auf Ihre Räum­lich­kei­ten in Wuppertal zu­ge­schnit­ten ist.

Bonus-Tipp: Heizen in der Übergangszeit

Auch wenn man bei som­mer­li­chen Tem­pe­ra­tu­ren noch nicht daran denkt: Viele mo­der­ne Split-Klimaanlagen kön­nen auch heizen. Tech­nisch han­delt es sich dabei um eine Luft-Luft-Wärme­pumpe, die der Au­ßen­luft selbst bei nied­ri­gen Tem­pe­ra­tu­ren noch Wärme ent­zieht und ef­fi­zi­ent in den Raum ab­gibt. So lässt sich im Win­ter oder an küh­len Som­mer­aben­den kos­ten­güns­tig hei­zen und Gas oder Öl spa­ren. Aus einer An­schaf­fung er­ge­ben sich damit gleich zwei Funk­ti­o­nen für das ganze Jahr.

Ge­ra­de in der Über­gangs­zeit, wenn die zen­tra­le Hei­zung noch nicht läuft, ein ein­zel­ner Raum aber schon an­ge­nehm tem­pe­riert wer­den soll, spielt eine Split-Klimaanlage ihre Stär­ken voll aus.

Lernen Sie die verschiedenen Wärmepumpenarten kennen.

Ein Gerät, meh­re­re Räume: Die Multi-​Split-​Klimaanlage

Wäh­rend bei einer Mono-​Split-​Klimaanlage ein Au­ßen­ge­rät genau einen Raum ver­sorgt, kann das Au­ßen­ge­rät einer Multi-​Split-​Klimaanlage meh­re­re Räume gleichzeitig be­die­nen. Dafür wird pro Raum je­weils ein In­nen­ge­rät in­stal­liert. Üb­li­cher­wei­se han­delt es sich dabei um zwei bis fünf Ge­rä­te, wel­che alle an ein leis­tungs­star­kes Au­ßen­ge­rät an­ge­schlos­sen werden.

Der große Vor­teil: Statt meh­re­rer ein­zel­ner Au­ßen­ein­hei­ten be­nö­ti­gen Sie nur eine zen­tra­le Au­ßen­kom­po­nen­te, was Platz an der Fas­sa­de spart und op­tisch un­auf­fäl­li­ger wirkt. Jeder an­ge­schlos­se­ne Raum lässt sich zudem un­ab­hän­gig von­ein­an­der steu­ern. Sie küh­len also nur die Räume, die Sie ge­ra­de tat­säch­lich nut­zen, und spa­ren da­durch zu­sätz­lich En­er­gie. Das lohnt sich be­son­ders für Woh­nun­gen oder Häu­ser, in denen meh­re­re Räume par­al­lel ge­kühlt wer­den sollen.

Ver­trau­en Sie auf un­se­re Ex­per­ti­se als Ihr Klima-​Fachbetrieb für Wuppertal. Gerne be­ra­ten wir Sie bei Oliver Nogly zur pas­sen­den Kli­ma­an­la­ge für Ihr Zu­hau­se oder Ihre Wohnung!


Warum Sie den Ein­bau einer Kli­ma­an­la­ge dem Fach­be­trieb über­las­sen sollten

Auch wenn der Ein­bau einer Split-​Klimaanlage meist schnell und un­kom­pli­ziert er­le­digt ist, soll­ten Heim­wer­ke­rin­nen und Heim­wer­ker diese Ar­beit stets einem erfahrenen Fachbetrieb überlassen:

  • Ge­setz­li­che Vorgaben: Mit Käl­te­mit­teln dür­fen laut Chemikalien-​Klimaschutzverordnung (Chem­Kli­ma­schutzV) aus­schließ­lich zer­ti­fi­zier­te Fach­kräf­te ar­bei­ten. Heim­wer­ker dür­fen die An­la­ge nicht selbst anschließen.
  • Planung: Wir be­rech­nen die ge­naue Kühl­last unter Be­rück­sich­ti­gung von Raum­grö­ße, Son­nen­ein­strah­lung und Däm­mung, damit Ihr Gerät weder unter-​ noch über­di­men­si­o­niert ist.
  • Sau­be­re Ausführung: Wir über­neh­men Kern­boh­rung, Lei­tungs­ver­le­gung und fach­ge­rech­te Ab­dich­tung pro­fes­si­o­nell und zuverlässig.

Neh­men Sie ein­fach on­line oder te­le­fo­nisch Kon­takt zu uns auf und ver­ein­ba­ren Sie schnell und ein­fach ein Be­ra­tungs­ge­spräch für Ihre neue Klimaanlage. Jetzt Kontakt aufnehmen!


Fazit: Die pas­sen­de Kli­ma­an­la­ge für Ihr Zuhause

Unter den rich­ti­gen Be­din­gun­gen und mit fach­ge­rech­ter In­stal­la­ti­on kann eine mo­bi­le Kli­ma­an­la­ge wäh­rend einer kur­zen Hit­ze­pha­se ge­ge­be­nen­falls etwas Ab­hil­fe schaf­fen. Auf Dauer und für eine wirk­li­che Ab­küh­lung sind diese Ge­rä­te al­ler­dings nicht empfehlenswert.

Für eine dau­er­haf­te und wirk­lich zu­ver­läs­si­ge Kühlung lohnt sich in jedem Fall der Ein­bau einer klassischen Split-Klima­anlage. Da die Som­mer immer län­ger und wär­mer wer­den, ist der Ein­bau lang­fris­tig sowohl wirt­schaft­lich sinnvoll als auch ein wah­res Up­grade für Ihre Lebensqualität.

Las­sen Sie uns ge­mein­sam her­aus­fin­den, wel­che Klima-​Lösung per­fekt zu Ihren Räum­lich­kei­ten in Wuppertal passt. Ma­chen Sie Schluss mit schlaf­lo­sen, hei­ßen Nächten!


Wir arbeiten mit starken Marken für Klimaanlagen, Lüftungslösungen und Wärmepumpen zusammen


FAQ – Häu­fi­ge Fra­gen zu Split-​Klimaanlagen

Ja, als Mie­te­rin oder Mie­ter müs­sen Sie vor dem Ein­bau einer Split-​Klimaanlage Ihre Ver­mie­te­rin oder Ihren Ver­mie­ter um Er­laub­nis bit­ten. Das liegt daran, dass hier ein Ein­griff in die Bau­sub­stanz des Ge­bäu­des vor­ge­nom­men wird.

Die Boh­rung, die für eine Split-​Klimaanlage be­nö­tigt wird, hat in der Regel aber nur einen Durch­mes­ser von we­ni­gen Zentimetern.

In­ner­halb Ihrer Woh­nung hören Sie sehr wenig von Ihrer Split-​Klimaanlage. Das liegt daran, dass das laut­stär­ke­ver­ur­sa­chen­de Gerät (der Kom­pres­sor) in der Au­ßen­ein­heit ver­baut ist. Die­ses kann je nach Mo­dell etwa 40 bis 60 dB laut sein, was sich mit der Laut­stär­ke einer nor­ma­len Un­ter­hal­tung ver­glei­chen lässt.

Drin­nen hören Sie in den meis­ten Fäl­len nur ein lei­ses Rau­schen oder Brum­men. Im Nor­mal­be­trieb lie­gen diese Ge­räu­sche bei etwa 20 dB. Das ist ver­gleich­bar mit der Laut­stär­ke von ra­scheln­den Blät­tern oder leich­tem Regen.

Der Ein­bau einer Split-​Klimaanlage ist im Re­gel­fall schnell ge­macht. Vor allem bei Mono-​Split-​Klimaanlagen wird nicht viel Zeit be­nö­tigt, da hier nur ein Innen-​ und ein Au­ßen­ge­rät in­stal­liert wer­den müs­sen. Soll­ten Sie sich für eine Multi-​Split-​Klimaanlage ent­schei­den, wird der Ein­bau etwas aufwändiger.

Die Dauer ist daher ab­hän­gig von der Kom­ple­xi­tät Ihrer In­stal­la­ti­on und der Größe der An­la­ge. Bei ein­fa­chen Ge­ge­ben­hei­ten soll­te ein Tag aber aus­rei­chend sein.


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